Freimaurerei Vier Punkt Null

Ungewöhnliche Umstände wie die aktuelle Krise bringen unangenehme Veränderungen, aber auch Ideen und Kreativität. Menschen, die sich nicht treffen dürfen, weichen auf andere Möglichkeiten aus. In diesem Falle virtuelle Konferenzen. Ich finde das toll und nehme an Webinaren zur politischen oder beruflichen Bildung teil, chatte mit Freunden und Verwandten und selbstverständlich auch mit Brüdern meiner und anderer Logen. Ich empfinde das als Gewinn.

Doch wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Bruder her. Tatsächlich gibt es Brüder, die über virtuelle Tempelarbeiten nachdenken, weshalb der Ehrwürdigste Großmeister sich veranlasst sah, deren Unvereinbarkeit mit der Freimaurerischen Ordnung zu erklären.

Tempelarbeiten sind für uns wichtig, aber auch das brüderliche Gespräch ist es. Wichtiger aber noch sind Nachdenken und Handeln, denn Freimaurerei ist eine Lebenshaltung, die, wenigstens für einige Zeit, auch ohne eine rituelle Arbeit auskommt. Eine Tempelarbeit ist kein Hochamt. Sie ist eine Etappe auf dem Weg. Nicht mehr und nicht weniger.

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